Das Hotel „Werchowel“ liegt mitten im Zentrum der Hauptstadt der Huzulenregion – Werchowyna.

Wir wohnten in einer Junior-Suite im neuen Gebäude. Das Zimmer erwies sich als sehr bequem und gut ausgestattet. Entgegen manchen Bewertungen hatten wir einen Kühlschrank im Stil einer Minibar sowie alles Nötige: ein bequemes Bett, ein Sofa, einen Tisch, eine Klimaanlage, einen Wasserkocher mit Tassen und Teebeuteln. Im Schrank warteten ein Safe, Bademäntel, Hausschuhe und sogar ein Schuhlöffel.

Im Badezimmer – Dusche, WC, ein Handtuchset (5 Stück für zwei Personen), Seife, Shampoo, Duschgel, Duschhauben und sogar Zahnputzsets.


 

Lage

 

Das Hotel ist günstig gelegen – im Zentrum von Werchowyna. 5 Gehminuten entfernt befindet sich der Markt (an Werktagen etwa bis 13:00–14:00 Uhr geöffnet). Direkt hinter dem Hotel gibt es eine Kantine, in der man günstig essen kann, allerdings ist das gewöhnliche Hausmannskost ohne jede Raffinesse.

Gegenüber liegt das Restaurant „Ukrainotschka“. Dort empfehle ich, die Bratkartoffeln mit Knoblauch zu probieren – sie sind wirklich sehr lecker! Die anderen Gerichte haben uns weniger beeindruckt: zu viel Weinsauce, der Borschtsch war fad, und die Wurst wurde ohne Vorwarnung mit Roter Bete statt Meerrettich serviert.

Wir waren auch im Restaurant „Magurka“ (10–15 Minuten zu Fuß). Der Borschtsch mit Grieben war dort lecker, aber im Saal war es stickig und es flogen Fliegen herum.

Besonders erwähnenswert sind die Museen in der Nähe des Hotels: das Museum der Huzulenregion, das Korkenziehermuseum (das allerdings eher an eine Weinverkostung zum Verkauf als an ein echtes Museum erinnert), das Museum der Magie und weitere interessante Orte.

 


 

Restaurant „Panorama“

 

Im obersten Stockwerk des „Werchowel“ befindet sich das Restaurant „Panorama“. Dort gibt es jeden Morgen von 9:00 bis 11:30 Uhr ein Frühstücksbuffet, das im Zimmerpreis inbegriffen ist. Die Auswahl ist vielfältig und das Essen wird schnell nachgefüllt, sodass man unmöglich hungrig bleiben kann.

Nach 12:00 Uhr bestellt man à la carte. Die Eindrücke sind gemischt: Der Borschtsch war weniger lecker als an einer gewöhnlichen Tankstelle, dafür erinnerte die Blutwurst zwar eher an „Hretschanka“ (Buchweizenwurst), war aber ausgezeichnet zubereitet. Der Bogratsch ist lecker, aber nicht ganz das, was man erwartet. Der Teller mit Salo war hervorragend, aber um Brot mussten wir extra bitten. Die Räucherplatte hat etwas enttäuscht – das Fleisch war recht trocken.


 

Service und Spa

 

Das Zimmer wurde gründlich gereinigt, aber aus irgendeinem Grund ziemlich spät – gegen 16–17 Uhr. An der Rezeption ist man immer freundlich und hilfsbereit, allerdings hat man uns mit den Öffnungszeiten des Spa etwas verwirrt (man sagte uns mehrmals, es sei ab 11:00 Uhr geöffnet, tatsächlich aber erst ab 16:00 Uhr).

Das Spa ist im Preis inbegriffen: Es gibt ein Hallenbad, einen Hamam, eine finnische Sauna, Duschen und einen Kneipp-Wechselpfad. Der Whirlpool läuft leider nur mit halber Kraft. Im neuen Gebäude gibt es ein Freibad (9:00–24:00 Uhr) mit Bar. Gegen Aufpreis kann man eine Massage buchen (Standard 1 Std. – 900 UAH).


 

Parken

 

Das Hotel „Werchowel“ hat einen eigenen Parkplatz mit Schranke. Es gibt nur wenige Plätze, und selbst wenn man einen Pylon aufstellt, kann der Platz besetzt werden. So war es auch bei uns nach der Rückkehr von der Howerla. Man sollte wissen, dass das Hotelgelände um Mitternacht geschlossen wird und man, um die Schranke vor 9:00 Uhr zu öffnen, den Wachdienst suchen muss. Deshalb ist es manchmal einfacher, das Auto auf dem kostenlosen Parkplatz nebenan abzustellen.


 

✅ Insgesamt sind die Eindrücke positiv: ein modernes Hotel im Zentrum von Werchowyna mit guten Bedingungen, Spa und Panoramarestaurant. Es gibt kleine Minuspunkte, aber die Atmosphäre der Huzulenregion, die Freundlichkeit des Personals und der Komfort der Zimmer machen den Aufenthalt angenehm.

Zuletzt bearbeitet: 31.07.2026

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